Querbeet - Gelebte Soziokultur

Ein EU-Projekt regional nachhaltig zu verankern ist nicht einfach. Das erfolgreiche EU-Projekt querbeet in Salzburg mit vielen partizipativen und niederschwelligen Kunst- und Bildungsprojekten hat es geschafft. Hier mehr dazu.

Wir rechnen ab!

Die IG Kultur Steiermark bietet gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Graz einen kostenlosen Workshop zu den Förder-Abrechnungsmodalitäten an.
Kunst Kultur als Menschenrecht Kulturelle Rechte Foto: Anastasia Dulgier

Johanna Vuolasto: Zugang zu Kunst und Kultur als Menschenrecht

In Finnland ist Kunst und Kultur in das Sozial- und Gesundheitswesen implementiert. Dafür mussten verschiedene Sektoren und vier Ministerien an einem Strang ziehen. Da Zugang zu Kunst und Kultur Gesundheit und Wohlbefinden stärkt und Depression und Demenzerkrankungen erwiesen lindert, leitet Johanna Vuolasto daraus ein „kulturelles Bürger*innenrecht“ ab. Ein Interview.

Schwarz-Grünes Kunst- und Kulturprogramm? Unsere Einschätzung im Kulturrat

Der Kulturrat Österreich, der Zusammenschluss der Interessenvertretungen von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden, sieht ambitionierte Vorhabensliste im Regierungsprogramm und präsentiert eine Präzisierung.
Kunst und Kultur auf Rezept, Gesundheit Foto: Tim Goedhart

„Kreative Interventionen sind effektiver als Psychopharmaka“ – ein Interview mit Katherine Taylor über Kunst und Gesundheit

In Großbritannien wird eine Idee verfolgt, die das Gesundheitswesen, sowie den Kunst- und Kultursektor grundlegend neu aufstellen könnte: Kunst auf Verschreibung! Wo kommt die Idee her, welche Effekte sind dazu bereits belegt und wie realistisch ist es, dass die Politik diese Schiene weiterverfolgt? Ein Interview mit Katherine Taylor, Leiterin des iTHRIVE Programms für Kunst und psychische Gesundheitsdienste in der Region Manchester.

Kulturpolitik in Türkis-Grün. Die Detailanalyse 

Was erwartet den zeitgenössischen Kunst- und Kultursektor unter Türkis-Grün? Wir haben das Regierungsprogramm im Detail analysiert – mit Fokus auf das Kunst- und Kulturkapitel, aber auch andere für die zeitgenössische Kulturarbeit relevante Kapiteln des Regierungsprogramms. Hier unsere Erstanalyse im Detail - weitere Aspekte folgen in den kommenden Tagen.
Türkisgrüne Koalition Österreich, Kulturprogramm

Der Platz der Kultur in der neuen Bundesregierung

Nun also Türkis-Grün. Kunst und Kultur wandern in ein Staatssekretariat, geführt von Grünen-Urgestein Ulrike Lunacek als Staatssekretärin im Vizekanzleramt. Inhaltlich bringt das Kulturprogramm einige interessante Ansätze, die die Mühen der Ebene nicht scheuen, ebenso altbekannte wie drängende Herausforderungen anzugehen. FAIR PAY und soziale Absicherung von in Kunst und Kultur Tätigen verbessern zu wollen sind ambitionierte Ansagen. Hier unser Kommentar dazu, was Kunst und Kultur unter türkis-grüner Bundesregierung erwartet.
Kultur als Rezept, Arts+Health, Foto: Patrick Kwasi

Kultur als Rezept?!

Die neue Ausgabe des IG Kultur Magazins ist da und begibt sich auf die Spurensuche nach Schnittstellen und Wechselwirkungen zwischen Kultur-, Sozial- und Gesundheitsarbeit. Was bedeutet es in der Praxis, an diesen Schnittstellen zu arbeiten? Welche Rahmenbedingungen gibt es und welche fehlen, um ein Zusammendenken und -arbeiten von Kunst, Kultur, Sozialem und Gesundheit zu ermöglichen? Bieten internationale Modelle, die "Kunst auf Verschreibung" fördern, Impulse für Österreich? Und welchen Einfluss hat, wissenschaftlich betrachtet, kulturelle Tätigkeit auf Gesundheit und Wohlbefinden tatsächlich?
Geschichte IG Kultur Freie Kulturarbeit Dachverband

Die Geschichte der IG Kultur

Gründung und Konsolidierung Die IG Kultur nimmt ihren Anfang bereits in den 80er Jahren , als die Szene autonomer Kulturarbeit sich zu vernetzen beginnt. Das geschah in erster Linie auf Symposien. Schon 1982 wurden beim Neuberger Symposium Forderungen an die Regierung gestellt und eine bundesweite Kooperationsebene gegründet, die allerdings nach nur einem Jahr aufgrund mangelnder Ressourcen wieder geschlossen werden musste. Beim Symposium in Villach 1984 wurden

Forderungen an die zukünftige Landesregierung

Das Kulturleben in der Steiermark wäre heutzutage ohne die zahlreichen zivilgesellschaftlichen Kulturinitiativen nicht mehr denkbar. Sie leisten einen unerlässlichen Beitrag zum kulturellen Leben der Gesellschaft, tragen zur kulturellen Nah-Versorgung in den Regionen bei und bilden das Fundament für urbane „Kulturhotspots“. Um Derartiges bewerkstelligen zu können, braucht diese wichtige Arbeit auch die entsprechenden Rahmenbedingungen der Kulturpolitik der Steiermärkischen Landesregierung.

Stadt Raum für Alle 

Rund um Raum brodelt es, wenn es um Kunst- und Kulturarbeit geht. Neben der Frage des Zugangs zu Ressourcen (inklusive Geld) und der Anerkennung geleisteter Arbeit, ist die Frage des Zugangs zu Raum genauso wichtig. Denn Raum bietet eine fundamentale Grundlage für viele (die meisten) Aspekte unseres Schaffens. Das Finden, Erhalten, Betreiben und Nutzen von Raum sind in der freien und autonomen Kulturarbeit Dauerthemen.

Die Packungsbeilage und ihr Double. Zu einem künstlerischen Textformat

Eine Packungsbeilage ist in der Regel einem Arzneimittel beigelegt und enthält für Verbraucher*innen wichtige Informationen. Der Begriff wird ebenfalls polemisch für Textsorten verwendet, die ein künstlerisches Werk und seine ästhetische Wirkung beschreiben. Wenn Kunst eine Packungsbeilage, eine Erklärung oder Vorwissen benötige, könne sie nicht durch sich selbst sprechen, so die Kritik. Der Beipackzettel, genauso wie eine Anleitung zur Kunstbetrachtung, sind jedoch mehr als Gebrauchsinformationen: Sie bilden