Fairness

Am Montag, 26. September 2022, fand gemeinsam mit Landeshauptmann und Kulturreferent Dr. Peter Kaiser und in Kooperation mit der Interessensgemeinschaft der Kulturinitiativen in Kärnten/Koroška (IG KiKK) in den Räumlichkeiten der Abteilung 14 – Kunst und Kultur und des Museums Moderner Kunst Kärnten (MMKK) ein „Tag der offenen Türe“ statt. Update: Die Podiumsdiskussion zu "Fairness und Fair Pay" mit dem Landeshauptmann und Vertreterinnen der Interessensgemeinschaften wurde aufgezeichnet und kann auf YouTube nachgesehen werden!
Grüne Gebrochene Versprechen Presseaussendung / 30.4.2022 Die Grünen feiern ihre Regierungsbeteiligung am Bundeskongress während unbemerkt von der eigenen Basis und der Öffentlichkeit ihr Versprechen, für strukturelle Verbesserungen der prekären Lebensbedingungen der Kulturschaffenden zu sorgen, gebrochen wird.
Fairness Prozess, Fair Pay „Die natürliche Verteilung ist weder gerecht noch ungerecht… Es handelt sich einfach um natürliche Tatsachen. Gerecht und ungerecht ist der Umgang der Institutionen mit diesen Tatsachen.“ Als Reaktion auf die Covid-Krise hat Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer im Herbst 2020 den „Fairness-Prozess“ gestartet. In dem beim Fairness-Symposium im September 2021 publizierten Zwischenbericht ist folgende Zielvorgabe nachzulesen: „Fairness in Kunst und Kultur in Österreich zu verbreiten.“ Es ist ein vage formuliertes Ziel, das wohl absichtsvoll offenlässt, ob mit „Verbreitung“ die tatsächliche Implementierung von Maßnahmen oder lediglich eine Diskursoffensive gemeint ist.
Fair Pay oder Fairness Prozess Die im Regierungsprogramm vorgesehene Fair-Pay Strategie erfordert eine gravierende Reform des Kunstfördersystems. Dieser Paradigmenwechsel kann nicht mit einer geringfügigen einmaligen Subventionserhöhung in einer Pilotphase gelingen.
Vom Winde fairpayed Die schwarz-grüne Koalition im Bund hat erstmals gerechte Bezahlung für Kulturtätige in ihr Regierungsprogramm aufgenommen. Seither wurde oft beteuert, dass „Fair Pay“ bald umgesetzt sein wird. Doch der Weg ist steinig. Von Thomas Diesenreiter.
Datenblatt, BMKOES, Fair Pay Für die sogenannte Pilot-Phase Fair Pay hat das BMKOES Datenblätter aufgelegt, die bis Ende März eingereicht werden müssen. Wir empfehlen allen Mitgliedern, die bisher nicht den Honorar- oder Gehaltsempfehlungen der IG Kultur Österreich folgen konnten, dringend diese Datenblätter auszufüllen und einzureichen. Wir wissen nicht, ob eine spätere Anhebung der Subventionen auf Fair Pay möglich sein wird. Leider hat das BMKOES bisher keine Ausfüllhilfen, Erklärungen oder FAQs veröffentlicht. Wir haben daher für Euch einige Tipps zu den Datenblättern zusammengefasst.
Fair Pay now T-Shirts Nachdem es die Forderung nach Fair Pay nach über zehn Jahren Lobbying vonseiten der IG Kultur endlich in ein Regierungsprogramm geschafft hat, wurde vom Kulturstaatssekretariat nun ein „Fairness Prozess“ gestartet, um sich der Sache anzunehmen. Es fällt gleich ins Auge, dass bereits im Titel der konkrete Begriff „Fair Pay“ der viel abstrakteren „Fairness“ weichen musste. Versucht man das Anliegen zu verschleppen oder sogar loszuwerden? Gleichzeitig hat Salzburg vorgelegt und nach nur fünf Monaten die Umsetzung präsentiert und aus Graz gibt es bereits Signale, dass man nachziehen möchte. Könnte ein Domino-Effekt entstehen? Und wo bleibt der Bund in dieser Sache? Ein Interview mit Gabriele Gerbasits, IG Kultur, und Thomas Randisek, Dachverband Salzburger Kulturstätten, wie die Umsetzung in Salzburg zustande gekommen ist, welche Auswirkungen davon zu erwarten sind, wie der Prozess im Bund einzuschätzen ist und was man sich davon noch erwarten kann.