Gemeinnützigkeit

Leerer Stuhl vor Heizung Wir appellieren an Bundesminister Martin Kocher, dringend Klarheit zu schaffen, mit welcher (Energiekosten-)Unterstützung die breite Basis des österreichischen Kulturlebens mit ihrer Vielzahl an kleinstrukturierten Einrichtungen rechnen kann. Statt vager Ankündigungen braucht es schnelle, effektive und unbürokratische Entlastungs-Maßnahmen.
Leere Geldtasche Nach zwei unbeantworteten Aufrufen ist die dringend geforderte Entlastung für gemeinnützige Organisationen weiterhin nicht in Sicht. Gemeinsam mit dem Bündnis der Gemeinnützigen, fordern wir die Bundesregierung ein drittes Mal auf, rasch zu handeln und ein bundesweites Maßnahmen-Paket zu schnüren, das auf die Besonderheiten gemeinnütziger Organisationen eingeht und über eine sektorale Lösung hinausgeht.
Die aktuelle Rekordinflation ist auch im Kunst- und Kulturbereich bereits deutlich spürbar. Als Teil des Kulturrats Österreich fordern wir umfassende Lösungen bei Strompreisbremse und Teuerungsausgleich.
Die steigenden Energiekosten treffen die Kultureinrichtungen mit voller Härte. Als gemeinnützige Organisationen, die abhängig von öffentlichen Förderungen sind, unterliegen sie der Auflage keine nennenswerten finanziellen Rücklagen bilden zu dürfen. Krisenpläne lassen auf sich warten.
Die IGO – Interessenvertretung Gemeinnütziger Organisationen und das Bündnis für Gemeinnützigkeit werden zu einer starken, unabhängigen Interessenvertretung der organisierten Zivilgesellschaft in Österreich zusammengeführt. Für diese spannende Aufgabe und die zukünftige operative Leitung wird für das Büro in Wien eine Geschäftsführung (m/w/d) – Teilzeit oder Vollzeit gesucht | Bewerbungsfrist: 02. September 2022
Die Corona-Krise hat es vor Augen geführt: Die Anerkennung gemeinnütziger Arbeit ist keine Selbstverständlichkeit. Aber was wissen wir überhaupt über den gemeinnützigen Sektor in Österreich? Wie viele gemeinnützige Kulturvereine gibt es, welche Rolle spielt das Ehrenamt? Und vor allem: Welche Auswirkungen hatte und hat die Krise auf gemeinnütziges Engagement in Österreich und ihre Beziehungen zur Politik? Zu Gast im Gespräch ist Univ. Prof. Dr. Michael Meyer, Leiter des Instituts für Nonprofit-Management an der WU Wien und Experte für Non-Profit-Organisationen und Zivilgesellschaft in Österreich. Der WebTalk findet am Mittwoch, den 23. Juni, um 15.30 Uhr statt. Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten.
Webinarreihe: Covid-19 und Kultur, Corona, Gemeinnützigkeit, Statuten Vorsorge ist besser als Nachsorge, gerade in Krisenzeiten. Ob die Statuen und tatsächlichen Tätigkeiten des Kulturvereins den aktuellen Anforderungen an die Gemeinnützigkeit gemäß Bundesabgabenordnung entsprechen, sollte regelmäßig überprüft werden - bevor das Finanzamt prüft! Im Webinar am 9. November bringen wir euch auf den aktuellen Stand in Punkto Gemeinnützigkeit. Teilnahme für Mitglieder der IG Kultur Österreich kostenlos. Anmeldung erforderlich!
Die Rahmenbedingungen für NGOs sind in den letzten Jahren spürbar schlechter geworden. Von "NGO-Wahnsinn" war die Rede, Profitgier wurde unterstellt und Mittel für zivilgesellschaftliches Engagement wurden gekürzt. Damit sich unter der zukünftigen Bundesregierung etwas ändert, wurde nun die Kampagne #gemeinnützigbraucht gestartet. Bitte macht mit und unterstützt diese Aktion, damit die Kampagne funktioniert.
Franz Neunteufl ist seit 2011 Geschäftsführer der IGO, der Interessenvertretung Gemeinnütziger Organisationen. Davor war er neun Jahre Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen in Wien. Wir haben mit ihm über die Bedeutung der Zivilgesellschaft für eine funktionierende Demokratie gesprochen und darüber, wie der Ton gegenüber NGOs merkbar rauer wird.
Gemeinnützig ist, Wrocławskie krasnale, Breslauer Zwerge Leider werden NGOs immer öfter Ziel für Angriffe rechtspopulistischer Politik. Wir müssen diesem Bild etwas entgegensetzen und die öffentlichen Wahrnehmung beeinflussen! Unter dem Hashtag #gemeinnuetzigist wurde nun eine Aktion in's Leben gerufen. Wir fordern zu zahlreicher Unterstützung auf!
Gemeinnützigkeit lädt Regierung zur Zusammenarbeit ein  Das neue „Bündnis für Gemeinnützigkeit“ lädt die Regierung zur Zusammenarbeit bei drängenden gesellschaftlichen Aufgaben ein. Gemeinnützige Organisationen sind unentbehrlich für die Aufrechterhaltung vieler wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Leistungen. Zukunftsfähige Lösungen brauchen die Beteiligung des gemeinnützigen, „dritten“ Sektors und seiner AkteurInnen.
Dieses Land wäre ohne die Zivilgesellschaft nicht denkbar. Sie ist jener Raum, abgesehen von Markt und Staat, in dem sich Menschen gemeinsam organisieren. Ihre Stärke hat sich im Sommer 2015 bewiesen, aber auch ohne akute Krisensituationen wissen wir um die Wichtigkeit. 120.000 Vereine mit 230.000 Beschäftigten und noch einmal so vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen verdeutlichen das. Nicht nur ökonomische Werte werden geschaffen, sondern auch soziales Kapital, dass wir im Angesicht der Krisen dringend brauchen. Dafür wurde nun ein breites Bündnis geschaffen.